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Organigram Global: Integration der Sanity Group in globale Konzernstruktur

Berlin, 20. August 2026 – Das Berliner Cannabisunternehmen Sanity Group GmbH wird deutlich vor Ablauf der bislang geplanten Earnout-Phase in die globale Konzernstruktur des kanadischen Cannabismarktführers Organigram Global Inc. (NASDAQ: OGI; TSX: OGI) integriert. Im Zuge dessen haben die Parteien den ursprünglich leistungsabhängigen Kaufbestandteil (Earnout) aus der Übernahme der Sanity Group durch einen fixen Earnout ersetzt: Dieser wird auf 85 Prozent des im Kaufvertrag vorgesehenen Maximalwerts festgelegt. Die Vergütung umfasst 20 Millionen Euro in bar sowie einen in Organigram-Aktien zu leistenden Anteil in Höhe von 76 Millionen Euro und wird zum 1. April 2027 fällig, mit Auszahlung beziehungsweise Ausgabe der Aktien bis spätestens 1. Mai 2027. Die Anzahl der auszugebenden Aktien richtet sich nach dem volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten 20 Handelstage (VWAP) der Organigram-Aktie an der TSX, bemessen drei Handelstage vor dem Zahlungstermin, mit einem Mindestpreis von 3,00 CAD und einem Höchstpreis von 4,00 CAD je Aktie. Mit der Integration gehen zudem zwei wesentliche personelle Neuausrichtungen in der Konzernführung einher.

„Seit Abschluss der Übernahme haben unsere Teams außergewöhnlich gut zusammengearbeitet, und wir haben die Stärke des Sanity-Geschäfts unmittelbar erlebt. Der vorzeitige Vollzug des Earnouts schafft Klarheit und erlaubt es uns, als ein Unternehmen zu handeln – mit kanadischer Produktion und europäischer Markt- und Regulierungsexpertise unter einem Dach“, sagt James Yamanaka, Chief Executive Officer von Organigram Global.

Grundlage der Einigung ist die bisherige Geschäftsentwicklung der Sanity Group: Der Quartalsumsatz stieg in den vergangenen beiden Quartalen um 34 Prozent auf 25,5 Millionen Euro. Führung, operatives Geschäft und internationale Marktentwicklung von Organigram und Sanity werden unter einer einheitlichen globalen Struktur zusammengeführt. Organigram nimmt damit eine führende Position in den beiden weltweit größten, bundesweit regulierten Cannabismärkten Kanada und Deutschland ein und verbindet diese mit bestehenden Aktivitäten in der Schweiz, Australien und Großbritannien sowie dem Aufbau der Präsenz in Polen und Tschechien.

Deutschland ist einer der größten und am schnellsten wachsenden Medizinalcannabismärkte Europas. Nach Marktschätzungen lag das Marktvolumen 2025 bei über zwei Milliarden Euro bei rund 800.000 Patientinnen und Patienten; bis 2028 wird ein Volumen von mehr als 4 Milliarden Euro erwartet.*

Neue Führungsstruktur als Basis erfolgreicher globaler Ausrichtung

Finn Hänsel, Mitgründer und bisheriger Geschäftsführer der Sanity Group, übernimmt die neu geschaffene Position President, Rest of World sowie Chief Strategy Officer bei Organigram. In dieser Funktion verantwortet er die globale Unternehmensstrategie, die internationale Marktentwicklung außerhalb Kanadas sowie strategische Partnerschaften des Konzerns. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn unter anderem für die Boston Consulting Group tätig, gründete Hänsel 2018 die Sanity Group mit und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Aufbau von Consumer- und Healthcare-Unternehmen; zuvor war er Mitgründer des australischen Online-Modehändlers The Iconic und CEO der Umzugsplattform Movinga. „Die vollständige Integration ermöglicht es uns, Organigrams Kompetenzen in Kanada mit der kommerziellen, regulatorischen und marktbezogenen Expertise der Sanity Group in Europa als ein globales Unternehmen zusammenzuführen. Indem wir unsere Prioritäten aufeinander abstimmen und Entscheidungen für das gemeinsame Geschäft treffen, können wir schneller handeln, um unsere Position in Deutschland zu stärken und Wachstumschancen in internationalen Märkten zu nutzen.“, so Finn Hänsel.

Gleichzeitig wird Adrian Frenzel – seit Anfang 2025 Managing Director und COO der Sanity Group, zuvor bei McKinsey & Company sowie als Co-CEO von HelloFresh USA und COO von Gorillas tätig – zum Global Chief Operating Officer von Organigram ernannt und verantwortet damit künftig die operative Steuerung des globalen Geschäfts und der Lieferkette. „Wir bringen nun zwei operative Organisationen unter ein gemeinsames Betriebsmodell. Das schafft kürzere Entscheidungswege zwischen kanadischer Produktion und internationalem Vertrieb und ist die Voraussetzung, um Marge und Skaleneffekte über den gesamten Konzern hinweg zu heben“, sagt Adrian Frenzel.

Als President Canada wird Tim Emberg weiterhin in seiner Funktion tätig sein. Auch bleibt die operative Leitung der Sanity Group in Deutschland am Berliner Standort verankert.

Sanity Group als europäischer Organigram Hub

Die Sanity Group ist eines der führenden Cannabisunternehmen in Europa mit Hauptsitz in Berlin. Das 2018 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt Produkte in den Bereichen medizinisches Cannabis und Wellbeing und ist in mehreren europäischen Märkten aktiv. Mit einem Netzwerk aus starken Partner:innen, fundierter regulatorischer Expertise und einem klaren Fokus auf Qualität und Innovation gestaltet die Sanity Group die Zukunft des europäischen Cannabismarktes aktiv mit. Als Plattform innerhalb von Organigram bringt die Sanity Group ihre Marktposition und regulatorische Expertise in Deutschland in die integrierte Struktur mit ein, einem der größten und am schnellsten wachsenden Medizinalcannabismärkte Europas. Neben Deutschland ist Sanity in der Schweiz aktiv und baut aktuell seine Präsenz in Polen, Großbritannien und Tschechien auf.

Organigram beliefert bereits heute Deutschland, Australien und Großbritannien mit medizinischen Cannabisprodukten und hat kürzlich zehn Produkt-SKUs im australischen Medizinalcannabismarkt eingeführt.

*Quelle: Euromonitor, Precedence Research (https://www.precedenceresearch.com/databook/germany-legal-cannabis-market), interne Schätzungen.

 

About Sanity Group
Die Sanity Group hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität von Menschen durch den sinnvollen Einsatz von Cannabinoiden und die Nutzung des Endocannabinoidsystems zu verbessern. Im Fokus stehen dabei Arzneimittel und Consumer Goods auf Cannabinoidbasis. Um das volle Potenzial von Cannabis nutzbar zu machen, investiert die Sanity Group in die Grundlagenforschung der Cannabispflanze und ihrer Wirkstoffe sowie in spezifische Anwendungsbereiche. Zur Sanity Group, die 2018 in Berlin gegründet wurde, gehören u.a. Vayamed, avaay Medical und ZOIKS (Medizinalcannabis), vaay (Lifestyle) und Grashaus Projects (Konsumcannabis-Pilotversuch Baselland, Schweiz).

Mehr Informationen unter sanitygroup.com/presse. 

Über Organigram Global Inc.
Organigram Global Inc. ist ein an der NASDAQ Global Select Market und der TSX notiertes Unternehmen, zu dessen hundertprozentigen Tochtergesellschaften auch Organigram Inc. gehört, ein lizenzierter Anbauer und Verarbeiter. Durch die Übernahme der Sanity Group ist Organigram im deutschen Markt für medizinisches Cannabis sowie in weiteren aufstrebenden Märkten innerhalb Europas tätig.

Organigram konzentriert sich auf die Herstellung von hochwertigem Cannabis für erwachsene Konsument:innen sowie auf die Ausweitung der globalen Präsenz des Unternehmens. Organigram hat zudem ein Portfolio an Cannabis-Marken entwickelt und erworben, darunter Edison, Big Bag O‘ Buds, SHRED, Monjour, Tremblant, Collective Project, Trailblazer, BOXHOT und DEBUNK. Durch die Übernahme der Sanity Group zählen Vayamed, avaay, ZOIKS, Endosane Pharmaceuticals, VAAY und Grashaus Projects zu den europäischen Marken von Organigram. Organigram betreibt Anlagen in Moncton, New Brunswick, und Lac Supérieur, Québec, sowie eine spezialisierte Produktionsstätte für Esswaren in Winnipeg, Manitoba. Das Unternehmen betreibt außerdem zwei weitere Cannabis-Verarbeitungsanlagen im Südwesten Ontarios – eine in Aylmer und eine in London. Die Anlage in Aylmer verfügt über erstklassige Extraktionskapazitäten und ist auf die Verfeinerung von Formulierungen, die Nachbearbeitung von Nebencannabinoiden sowie die Herstellung von infundierten Pre-Rolls ausgelegt. Die Anlage in London wird auf Etikettierung, Verpackung und die landesweite Auftragsabwicklung ausgerichtet sein. Das Unternehmen wird von Health Canada im Rahmen des Cannabis Act und der Cannabis Regulations reguliert.

Zukunftsgerichtete Informationen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Informationen. Diese lassen sich häufig, wenn auch nicht immer, durch die Verwendung von Begriffen wie „plant“, „erwartet“, „schätzt“, „beabsichtigt“, „geht davon aus“, „glaubt“ oder Abwandlungen solcher Wörter und Formulierungen erkennen, oder durch Aussagen, dass bestimmte Handlungen, Ereignisse oder Ergebnisse „könnten“, „würden“ oder „werden“ eintreten, ergriffen oder erzielt werden. Zukunftsgerichtete Informationen, einschließlich Erwartungen hinsichtlich der Marktentwicklung, beinhalten bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Ereignisse, Leistungen oder Erfolge von Organigram Global wesentlich von den aktuellen Erwartungen oder zukünftigen Ergebnissen, Leistungen oder Erfolgen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Informationen dieser Pressemitteilung ausgedrückt oder impliziert werden. Zu den Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren im Zusammenhang mit zukunftsgerichteten Informationen, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ereignisse, Ergebnisse, Leistungen, Aussichten und Chancen wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Informationen ausgedrückten oder implizierten abweichen, zählen die im aktuellsten Jahresinformationsformular des Unternehmens, in der Managementdiskussion und -analyse sowie in anderen von Zeit zu Zeit bei SEDAR+ (siehe www.sedarplus.ca) eingereichten Unternehmensdokumenten sowie in den bei der Securities and Exchange Commission auf EDGAR (siehe www.sec.gov) eingereichten oder übermittelten Unterlagen offengelegten Faktoren und Risiken. Den Lesern wird geraten, sich nicht in unangemessener Weise auf diese zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen, die nur zum Datum dieser Pressemitteilung gelten. Obwohl das Unternehmen der Auffassung ist, dass die bei der Erstellung der zukunftsgerichteten Informationen in dieser Pressemitteilung verwendeten Annahmen und Faktoren angemessen sind, sollte kein unangemessenes Vertrauen in solche Informationen gesetzt werden, und es kann keine Zusicherung gegeben werden, dass solche Ereignisse innerhalb der offengelegten Zeitrahmen oder überhaupt eintreten werden. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Informationen gelten zum Datum dieser Pressemitteilung, und das Unternehmen lehnt jede Absicht oder Verpflichtung ab – außer soweit gesetzlich vorgeschrieben –, zukunftsgerichtete Informationen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder anderweitig.

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Jennifer Plankenbühler

Pressesprecherin | Lead Medical PR

E-Mail: jennifer.plankenbuhler@sanitygroup.com | presse@sanitygroup.com

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Partnerschaft mit Astrasana: Sanity Group baut Aktivitäten im Schweizer Medizinalcannabismarkt aus

Der Schweizer Markt für Medizinalcannabis entwickelt sich dynamisch: Aktuell profitieren bereits rund 6.000 Patient:innen von entsprechenden ärztlichen Therapien. Dabei zeigt sich insbesondere eine steigende Relevanz von Cannabisblüten in der Verschreibungspraxis, während Extrakte eine ergänzende Rolle einnehmen. Gleichzeitig gewinnt Telemedizin zunehmend an Bedeutung für eine niedrigschwellige und effiziente Patientenversorgung. Vor diesem Hintergrund sieht die Sanity Group ihre verstärkte Präsenz in der Schweiz als wichtigen strategischen Schritt: Die Partnerschaft mit Astrasana unterstreicht die Bedeutung des Landes für die medizinische Versorgung im europäischen Kontext. 

„Die Schweiz ist für uns ein zentraler Markt in Europa, sowohl im Bereich der medizinischen Versorgung als auch mit Blick auf moderne regulatorische Ansätze. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Astrasana und darauf, gemeinsam die Versorgung von Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern“, so Leonhard Friedrich, Geschäftsführer der Sanity Group Switzerland. 

„Wir waren bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach einer hochwertigen Ergänzung für unser bestehendes Portfolio“, erklärt Yves Antoniazzi, Geschäftsführer der Astrasana Holding AG. „Die starke Nachfrage nach der Legalisierung in Deutschland hat jedoch bei vielen Herstellern zu Lieferengpässen geführt, weshalb eine langfristige Zusammenarbeit oft schwierig war. Mit der Sanity Group und der avaay Medical Produktlinie haben wir nun den richtigen Partner gefunden. Die Kombination aus hoher Produktqualität, professionellen Strukturen und verlässlicher Lieferfähigkeit gibt uns die Sicherheit, unseren Patientinnen und Patienten in der Schweiz auch künftig ein erstklassiges Angebot bieten zu können.“ 

Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Expertise beider Unternehmen zu bündeln, um den wachsenden Bedarf im Schweizer Markt zu adressieren. Durch die Kombination aus pharmazeutischer Kompetenz, digitaler Infrastruktur und Markterfahrung sollen neue Maßstäbe in der Versorgung mit Medizinalcannabis gesetzt werden. Mit diesem Schritt unterstreicht die Sanity Group ihr langfristiges Engagement in der Schweiz und ihre Ambition, die Entwicklung eines modernen, patientenzentrierten Medizinalcannabismarktes in Europa aktiv mitzugestalten.

 

Über die Sanity Group
Die Sanity Group hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität von Menschen durch den sinnvollen Einsatz von Cannabinoiden und die Nutzung des Endocannabinoidsystems zu verbessern. Im Fokus stehen dabei Arzneimittel und Consumer Goods auf Cannabinoidbasis. Zur Sanity Group, die 2018 von Finn Age Hänsel in Berlin gegründet wurde, gehören u. a. Vayamed, avaay Medical und ZOIKS (Medizinalcannabis), Endosane Pharmaceuticals (Fertigarzneimittel), vaay (Lifestyle) und Grashaus Projects (wissenschaftliche Konsumcannabis-Pilotstudie Baselland, Schweiz). Weitere Informationen unter: www.sanitygroup.com/presse.

Über Astrasana Holding AG  
Die Astrasana Holding AG ist ein vertikal integriertes Schweizer Pharma- und Cannabisunternehmen, das sämtliche Stufen der Wertschöpfungskette für cannabinoidbasierte Arzneimittel abdeckt – vom Anbau über die Herstellung und Verschreibung bis hin zum Vertrieb über Apotheken. Mit Niederlassungen in der Schweiz, Tschechien, dem Vereinigten Königreich und Japan verfügt die Unternehmensgruppe über eine internationale Präsenz entlang der gesamten Lieferkette und bedient sowohl europäische als auch asiatische Märkte. 

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Jennifer Plankenbühler

Lead Medical PR | Press Officer

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Transaktion erfolgreich abgeschlossen: Sanity Group und Organigram Global starten in gemeinsames Wachstumskapitel

Im Rahmen der Transaktion wurde die Sanity Group mit einem Gesamtvolumen von bis zu 250 Millionen Euro bewertet, aufgeteilt in eine initiale Bewertung in Höhe von 130 Millionen Euro sowie bis zu weiteren 120 Millionen Euro gekoppelt an definierte Leistungskennzahlen für zwölf Monate bis zum 01. April 2027. Damit zählt die Vereinbarung zu den bislang größten Transaktionen im europäischen Cannabis- und Healthcare-Sektor sowie zu den bedeutendsten Deals im Berliner Startup-Ökosystem der vergangenen Jahre. 

Mit dem Zusammenschluss bündeln Sanity Group und Organigram ihre jeweiligen Stärken entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Die tiefe Marktkenntnis und regulatorische Expertise des Berliner Unternehmens in Europa treffen auf Organigrams langjährige Erfahrung als lizenzierter Produzent sowie dessen Innovations- und Produktionskompetenz. Ziel ist es, die Position in zentralen europäischen Märkten weiter auszubauen und neue Wachstumsfelder zu erschließen. Die Sanity Group bleibt mit ihrem bestehenden Team sowie ihren Marken unverändert aktiv und wird ihre Aktivitäten in Europa weiter skalieren. Gleichzeitig profitieren Apothekenkunden und Partner von erweiterten Ressourcen, internationaler Vernetzung und zusätzlicher Innovationskraft.  

Im Zuge des Abschlusses wird zudem Max Narr, ehemaliger Geschäftsführer und Chief Strategy & Investment Officer der Sanity Group, und Geschäftsführer der Tochterfirma Endosane Pharmaceuticals, für die Dauer der vereinbarten Earnout-Periode in Organigrams Board of Directors berufen und damit die weitere Entwicklung der gemeinsamen Aktivitäten begleiten. Die Ernennung unterstreicht die enge strategische Verzahnung beider Organisationen und gewährleistet eine Repräsentation der europäischen Perspektive auf Gruppenebene. 

Langfristige Ausrichtung im europäischen Markt

„Die Sanity Group wurde aus der Überzeugung heraus gegründet, dass sich in Europa ein nachhaltiger Markt für medizinisches Cannabis entwickeln wird und diejenigen Unternehmen langfristig führend sein werden, die früh robuste Lieferketten aufbauen, in authentische Marken investieren und umfassende regulatorische Expertise entwickeln“, so Finn Hänsel weiter. „Unser Ziel war es immer, genau dieses Fundament konsequent zu schaffen und weiter zu stärken. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte nun gemeinsam mit Organigram zu gehen und unsere Position in einem sich dynamisch entwickelnden Markt weiter auszubauen.“ 

Auch seitens Organigram wird dies als Beginn des nächsten Kapitels der globalen Strategie gesehen: Der Abschluss dieser Transaktion ist der Beginn des nächsten Kapitels von etwas, auf das wir gemeinsam seit einiger Zeit hinarbeiten: Der Aufbau eines globalen Cannabisunternehmens“, so James Yamanaka, CEO von Organigram. „Die Sanity Group hat sich durch fundierte Expertise und konsequente Umsetzung eine führende Position in Deutschland und Europa erarbeitet. Mit dem Abschluss entsteht ein gemeinsames Unternehmen mit der nötigen Größe, Infrastruktur und Marktpräsenz, um sowohl in Kanada als auch in Deutschland auf höchstem Niveau zu agieren. Ich bin stolz auf das, was beide Teams bis hierhin erreicht haben, und freue mich auf alles, was wir in Zukunft gemeinsam aufbauen werden.“ 

Patientenversorgung mit medizinischem Cannabis bleibt zentraler Baustein 

Die Sanity Group wird ihren strategischen Fokus weiterhin auf Medizinalcannabis, innovative Produktentwicklungen und wissenschaftlich begleitete Pilotprojekte legen sowie ihre Aktivitäten in bestehenden und neuen europäischen Märkten wie dem Vereinigten Königreich, Polen, Tschechien und der Schweiz ausbauen. „Die Versorgung von Patientinnen und Patienten bleibt für uns der zentrale Antrieb“, so Finn Hänsel. „Dank der zusätzlichen Möglichkeiten können wir zukünftig noch gezielter daran arbeiten, den Zugang zu medizinischem Cannabis in Europa zu verbessern und weiter zu professionalisieren.“ 

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Für weiterführende Informationen, insbesondere zu finanziellen und kapitalmarktbezogenen Details der Transaktion, verweisen wir auf die Pressemitteilung von Organigram.

Über die Sanity Group
Die Sanity Group hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität von Menschen durch den sinnvollen Einsatz von Cannabinoiden und die Nutzung des Endocannabinoidsystems zu verbessern. Im Fokus stehen dabei Arzneimittel und Consumer Goods auf Cannabinoidbasis. Um das volle Potenzial von Cannabis nutzbar zu machen, investiert die Sanity Group in die Grundlagenforschung der Cannabispflanze und ihrer Wirkstoffe sowie in spezifische Anwendungsbereiche. Zur Sanity Group, die 2018 in Berlin gegründet wurde, gehören u.a.  VayamedavaayMedical und ZOIKS (Medizinalcannabis), vaay (Lifestyle) und Grashaus Projects (Konsumcannabis-Pilotversuch Baselland, Schweiz). Mehr Informationen unter sanitygroup.com/presse.

Über Organigram Global Inc.
Organigram Global Inc. ist ein an der NASDAQ Global Select Market sowie an der Toronto Stock Exchange (TSX) notiertes Unternehmen. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft Organigram Inc. ist ein in Kanada lizenzierter Anbauer von Cannabis sowie Hersteller cannabisbasierter Produkte. Durch die Übernahme von Collective Project Limited ist Organigram Global sowohl im US-amerikanischen als auch im kanadischen Markt für cannabinoidhaltige Getränke tätig. Organigram konzentriert sich auf die Produktion von hochwertigem Cannabis für erwachsene Konsumenten sowie auf die Entwicklung internationaler Geschäftspartnerschaften zur Ausweitung der globalen Präsenz des Unternehmens. Darüber hinaus hat Organigram ein Portfolio von Cannabismarken entwickelt und erworben, darunter Edison, Big Bag O’ Buds, SHRED, SHRED’ems, Monjour, Tremblant Cannabis, Collective Project, Trailblazer, BOXHOT und DEBUNK. Organigram betreibt Produktionsstätten in Moncton, New Brunswick, und Lac Supérieur, Québec, sowie eine speziell für Edibles ausgelegte Produktionsanlage in Winnipeg, Manitoba. Zudem betreibt Organigram zwei weitere Cannabisverarbeitungsanlagen im Südwesten Ontarios, jeweils in Aylmer und London. Die Anlage in Aylmer verfügt über erstklassige CO₂- und Kohlenwasserstoff-Extraktionskapazitäten und ist auf die Optimierung von Formulierungen, die Nachverarbeitung von MinorCannabinoiden sowie die Produktion von Pre-Rolls ausgelegt. Die Anlage in London wird für Etikettierung, Verpackung und den landesweiten Vertrieb optimiert. Organigram unterliegt der Regulierung durch Health Canada gemäß dem Cannabis Act und den Cannabis Regulations (Kanada).

Zukunftsgerichtete Informationen 
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Informationen. Häufig, aber nicht immer, lassen sich zukunftsgerichtete Informationen an der Verwendung von Begriffen wie „plant“, „erwartet“, „schätzt“, „beabsichtigt“, „geht davon aus“, „glaubt“ oder Abwandlungen solcher Wörter und Formulierungen erkennen oder daran, dass bestimmte Handlungen, Ereignisse oder Ergebnisse „können“, „könnten“, „würden“, „dürften“ oder „werden“ eintreten oder erreicht werden. Darüber hinaus enthalten alle Aussagen, die sich auf Erwartungen, Prognosen oder andere Beschreibungen zukünftiger Ereignisse oder Umstände beziehen, zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Informationen beinhalten bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Ereignisse, Leistungen oder Erfolge der Sanity Group wesentlich von den derzeitigen Erwartungen oder den in dieser Pressemitteilung ausdrücklich oder implizit dargestellten zukünftigen Ergebnissen, Leistungen oder Erfolgen abweichen. 

Die mit zukunftsgerichteten Informationen verbundenen Risiken, Unsicherheiten und sonstigen Faktoren können dazu führen, dass tatsächliche Ereignisse, Ergebnisse, Leistungen, Perspektiven und Chancen erheblich von den in solchen zukunftsgerichteten Informationen ausdrücklich oder implizit dargestellten abweichen. Zukunftsgerichtete Aussagen spiegeln die aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung der Sanity Group hinsichtlich zukünftiger Ereignisse wider und basieren auf den derzeit verfügbaren Informationen, einschließlich angemessener Annahmen, Schätzungen, Analysen und Meinungen der Geschäftsführung der Sanity Group unter Berücksichtigung ihrer Erfahrung, ihrer Wahrnehmung von Trends, der aktuellen Bedingungen und erwarteten Entwicklungen sowie weiterer Faktoren, die die Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Abgabe solcher Aussagen als relevant erachtet. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten erhebliche bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheiten. Zahlreiche Faktoren können dazu führen, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungen oder Erfolge wesentlich von den in zukunftsgerichteten Aussagen dargestellten zukünftigen Ergebnissen abweichen. Es besteht das Risiko, dass einige oder alle erwarteten Vorteile der Akquisition nicht realisiert werden oder nicht innerhalb der von der Sanity Group erwarteten Zeiträume eintreten. Die Herausforderung, zuvor unabhängige Unternehmen zu koordinieren, erschwert die Bewertung des Geschäfts sowie der zukünftigen finanziellen Perspektiven der Sanity Group nach dem Unternehmenszusammenschluss erheblich. Wesentliche Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse von den zukunftsgerichteten Aussagen abweichen, umfassen unter anderem die inhärente Unsicherheit im Zusammenhang mit finanziellen und sonstigen Prognosen (einschließlich Prognosen hinsichtlich der Earn-out-Gegenleistung) sowie Marktveränderungen infolge staatlicher Maßnahmen in Kanada und Europa oder veränderter Marktbedingungen; die mögliche fehlende oder verzögerte Integration von Sanity in Organigram; die mögliche Nichterreichung oder Verzögerung der erwarteten Synergien und Wertschöpfung aus dem Unternehmenszusammenschluss; eine negative Reaktion von Geschäftspartnern sowie deren mögliche Abwanderung infolge des Zusammenschlusses; negative Auswirkungen wettbewerblicher Reaktionen auf den Zusammenschluss auf die Sanity Group; die mögliche Nichterreichung der erwarteten Produktions- und Fertigungskapazitäten einschließlich der Versorgung mit Blüten; das Risiko, dass die Sanity Group die finanziellen Schwellenwerte für die Auszahlung eines Teils oder der gesamten Earn-out-Gegenleistung nicht erreicht; sowie die Bindung von Managementkapazitäten durch Themen im Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss. Leser werden darauf hingewiesen, dass die vorstehende Aufzählung von Faktoren nicht abschließend ist. Weitere Risiken und Unsicherheiten, die der Sanity Group derzeit nicht bekannt sind oder die derzeit als nicht wesentlich eingeschätzt werden, können ebenfalls dazu führen, dass tatsächliche Ergebnisse oder Ereignisse erheblich von den in den hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen dargestellten abweichen. Leser werden davor gewarnt, sich in unangemessener Weise auf diese zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen, die nur zum Zeitpunkt dieser Pressemitteilung Gültigkeit haben. 

1392-3300-0478 

 

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Jennifer Plankenbühler

Pressesprecherin | Lead Medical PR

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Evaluationsbericht zum zweiten Jahrestag des Cannabisgesetzes: Sanity Group plädiert für evidenzbasierte Regulierung

Der zweite Jahrestag des Cannabisgesetzes markiert damit nicht nur einen wichtigen politischen Meilenstein, sondern auch den richtigen Zeitpunkt für eine sachliche Zwischenbilanz. Aus Sicht der Sanity Group bestätigen die Ergebnisse zentrale Annahmen der bisherigen Debatte: Der Schwarzmarkt wurde bereits teilweise zurückgedrängt, ohne dass es zu einem sprunghaften Anstieg des Konsums gekommen ist. Während der Konsum unter Erwachsenen weitgehend stabil bleibt und sich bei Jugendlichen keine Zunahme, teils sogar rückläufige Entwicklungen zeigen, verlagert sich die Nachfrage schrittweise in Richtung legaler Bezugsquellen. Gleichzeitig bleiben diese legalen Zugangswege, insbesondere im nicht-medizinischen Bereich, bislang strukturell begrenzt.

Der zweite Jahrestag des Cannabisgesetzes markiert damit nicht nur einen wichtigen politischen Meilenstein, sondern auch den richtigen Zeitpunkt für eine sachliche Zwischenbilanz. Aus Sicht der Sanity Group bestätigen die Ergebnisse zentrale Annahmen der bisherigen Debatte: Der Schwarzmarkt wurde bereits teilweise zurückgedrängt, ohne dass es zu einem sprunghaften Anstieg des Konsums gekommen ist. Während der Konsum unter Erwachsenen weitgehend stabil bleibt und sich bei Jugendlichen keine Zunahme, teils sogar rückläufige Entwicklungen zeigen, verlagert sich die Nachfrage schrittweise in Richtung legaler Bezugsquellen. Gleichzeitig bleiben diese legalen Zugangswege, insbesondere im nicht-medizinischen Bereich, bislang strukturell begrenzt.

Cannabisgesetz ganzheitlich weiterentwickeln

Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Cannabisgesetzes wird deutlich, dass die Regelungsbereiche des Medizinalcannabisgesetzes (MedCanG) und des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) nicht isoliert voneinander betrachtet werden können. Die neuen EKOCAN-Ergebnisse unterstreichen die enge Wechselwirkung zwischen medizinischer Versorgung und Konsummarkt. Der Bericht zeigt einerseits, dass der medizinische Markt eine wichtige Versorgungsfunktion erfüllt und zur Reduktion illegaler Bezugsquellen beiträgt, weist zugleich aber auf bestehende strukturelle Herausforderungen hin.  „Die Daten machen deutlich: Der Markt funktioniert nicht in voneinander getrennten Teilbereichen, sondern in wechselseitiger Abhängigkeit“, erklärt Finn Age Hänsel. „Wenn legale Zugänge eingeschränkt werden, verschwindet die Nachfrage nicht. Sie verlagert sich zurück in den illegalen Markt mit negativen Folgen für Gesundheitsschutz, Produktqualität und die Eindämmung illegaler Strukturen.“

Vor dem Hintergrund eines geplanten MedCanG-Änderungsgesetzes warnt die Sanity Group daher vor vorschnellen und undifferenzierten Eingriffen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die bestehenden legalen Zugangswege im Konsumbereich den Bedarf bislang nicht ausreichend abdecken. Nur maximal 3,5 % der Konsumierenden konnten 2025 Cannabis über Anbauvereinigungen beziehen; bundesweit wurden lediglich 366 Anbauvereinigungen genehmigt. Der Anteil der Konsumierenden, die ihr Cannabis hauptsächlich selbst anbauen, stieg derweil von 5,4 % (2024) auf 21,4 % (2025). Gleichzeitig bleibt jedoch der illegale Bezug über soziale Kontakte („social supply“) mit 35,2 % die häufigste Quelle.

Vor diesem Hintergrund spricht sich die Sanity Group für eine evidenzbasierte Weiterentwicklung des bestehenden Rechtsrahmens aus, die beide Bereiche gemeinsam in den Blick nimmt. Ziel müsse es sein, legale Zugangswege im Konsumbereich auszubauen und gleichzeitig eine patientenorientierte und flächendeckende Versorgung im medizinischen Bereich sicherzustellen. Ein zentraler Baustein hierfür sind wissenschaftlich begleitete Pilotprojekte zur kontrollierten Abgabe von Konsumcannabis über spezialisierte Fachgeschäfte. Entsprechende Anträge wurden bereits bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestellt.

Abschlussbericht abwarten

Die vom Bundesministerium für Gesundheit beauftragte Evaluation wird von einem interdisziplinären Forschungsverbund durchgeführt, bestehend aus dem Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg, dem Institut für Kriminologie der Universität Tübingen sowie dem Centre for Health and Society an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Veröffentlichung des zweiten Zwischenberichts ist Teil eines mehrjährigen Evaluationsprozesses. Weitere Schritte umfassen die Zusammenführung aller Ergebnisse im Rahmen einer Gesamtsynthese sowie zusätzliche wissenschaftliche Publikationen und eine Fachkonferenz im Jahr 2027. Der Abschlussbericht der Evaluation ist für 2028 vorgesehen.

„Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Cannabisgesetzes ist klar: Die Reform verdient eine ernsthafte, wissenschaftlich fundierte Bewertung und keine vorschnelle politische Neujustierung“, so Hänsel. „Die Evaluation sollte, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, vollständig abgewartet werden, bevor weitreichende Schlussfolgerungen gezogen oder neue Einschränkungen beschlossen werden.“

 

Über die Sanity Group

Die Sanity Group hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität von Menschen durch den sinnvollen Einsatz von Cannabinoiden und die Nutzung des Endocannabinoidsystems zu verbessern. Im Fokus stehen dabei Arzneimittel und Consumer Goods auf Cannabinoidbasis. Um das volle Potenzial von Cannabis nutzbar zu machen, investiert die Sanity Group in die Grundlagenforschung der Cannabispflanze und ihrer Wirkstoffe sowie in spezifische Anwendungsbereiche. Zur Sanity Group, die 2018 in Berlin gegründet wurde, gehören u. a. Vayamedavaay Medical und ZOIKS (Medizinalcannabis), vaay (Lifestyle) und Grashaus Projects (Konsumcannabis-Pilotversuch Baselland, Schweiz). Darüber hinaus ist die Sanity Group auch am Fertigarzneimittelunternehmen Endosane Pharmaceuticals beteiligt. Bei Frankfurt am Main betreibt die Sanity Group zudem einen Logistik- und Verarbeitungsstandort für pharmazeutische Cannabinoiderzeugnisse. Mehr Informationen unter sanitygroup.com/presse.

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Jennifer Plankenbühler

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